„Hallo ich bin der Haar Vital Teddy. Ich bin geboren worden, um zu helfen! Ganze 30 cm bin ich groß und schön kuschelig! Für eine Mindest-Spende in Höhe von 7,00 € möchten meine Brüder und Schwestern viele neue zu Hause finden, um die Rexrodt von Fircks Stiftung für krebskranke Mütter und ihr Reha-Projekt „gemeinsam gesund werden“ für krebskranke Mütter und Ihre Kinder sowie die Mutter-Kind –Schwerpunktkur „Zusammen stark werden!“ zu unterstützen. “
Hier warten die Teddys auf neue Eltern:
| PLZ | Ort | Name | Straße |
| 13349 | Berlin | Friseur Kaminski | Müllerstr. 114 A |
| 14467 | Potsdam | Haarpraxis Axel Wagner | Charlottenstr. 64 |
| 14532 | Kleinmachnow | Haarpraxis Axel Wagner | Heidefeld 7 |
| 22415 | Hamburg | ADU – Haaratelier Diana Urban | Flughafenstr. 87 |
| 26203 | Hundsmühlen | Frisurenwerkstatt Sigrid Meyer-Seeger | Hunoldstr. 62 C |
| 30159 | Hannover | Coupers Institute | Schillerstr. 30 |
| 33602 | Bielefeld | Haar Vital | Marktstr. 21 |
| 36103 | Flieden | Königreichfriseur Schramm | Schlüchtener Str. 16 |
| 52070 | Aachen | Haar Vital Ltd. | Adalbertsteinweg 45 |
| 53840 | Troisdorf | Haar Vital GmbH | Schloßstr. 37 |
| 56075 | Koblenz | Haarpraxis Harald Luy | Karthäuserhofweg 29 |
| 58706 | Menden | Haarrausch – Alfred Rausch | Unnaer Str. 40 |
| 65239 | Hochheim | Salon Siggi Ebenhoch | Franfurter Str. 5 (Kaiserhof Galerie) |
| 78224 | Singen | Zweithaarstudio Dellenbach | Freiheitstr. 26 |
| 79221 | Denzlingen | Salon Tip-Top | Berliner Str. 3 |
| 80636 | München | Friseur Fritsch | Maillinger Str. 2 |
| 81667 | München | Salon Haarzeit | Ungerer Str. 161 |
| 82467 | Partenkirchen | Friseursalon Freestyle | Hauptstr. 9 |
| 97072 | Würzburg | Mäster Blankenhagen | Randersackerer Str. 17 |
Interview mit Anette Rexrodt von Fircks
1. Liebe Frau Rexrodt von Fircks, wie entstand die Idee zu Ihrer Stiftung?
Als die Diagnose „Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium“ mein Leben mit einem Schlag umkrempelte, war ich nicht nur völlig unvorbereitet, es traf mich wie ein Schock. Mit dem Hinweis, ich hätte nur noch kurze Zeit zu leben, stand die Welt für mich Kopf. Meine Kinder waren zu dem Zeitpunkt noch sehr klein, das ganze Leben lag noch vor mir – so dachte ich. Ich war – wie viele Eltern – mit der Situation überfordert. Vielen ist es angesichts der eigenen, durch die Erkrankung hervorgerufenen Probleme und aus Unsicherheit nicht möglich, mit ihren Kindern offen über ihre Ängste und Sorgen zu sprechen. Ungefähr die Hälfte der betroffenen Kinder lebt im Schatten der Ereignisse, entwickelt Verhaltensauffälligkeiten, körperliche Symptome, zeigt einen schulischen Leistungsabfall, gerät in soziale Isolation. Ich traf damals und treffe noch heute viele junge Mütter in der gleichen Situation. So entstand aus der Furcht vieler erkrankter Mütter, den angsterfüllten Fragen der Kinder und meinen eigenen Erfahrungen die Idee, eine Stiftung für krebskranke Mütter und ihre Kinder zu gründen.
2. Bitte erklären Sie uns die Projekte der Stiftung.
Das Projekt „gemeinsam gesund werden“ ist eine Reha-Maßnahme für Mütter mit Brustkrebs und ihre Kinder, die in der Klinik Ostseedeich in Grömitz angeboten wird. Es ist im deutschsprachigen Raum das erste stationäre ganzheitliche Rehabilitationskonzept für krebskranke Mütter und ihre Kinder zum Wiedererlangen von Kraft, Lebensfreude, Zuversicht und vor allem gegenseitigem Vertrauen, das der ganzen Familie zugutekommt. Pro Jahr nehmen ca. 450 Betroffene mit ihren Kindern an dem Projekt teil. Die aktuellen Evaluationsdaten der Begleitstudie zu der Maßnahme bestätigen die Wirksamkeit. Seit 2011 unterstützen wir auch die Mutter-Kind-Kur „Zusammen stark werden“. Auch hier steht im Vordergrund, dass Mütter gemeinsam mit ihren Kindern sich von den seelischen Strapazen der Krebserkrankung regenerieren und neue Kraft schöpfen können. Hier können Mütter mit verschiedensten Krebsdiagnosen teilnehmen bzw. die Kur beantragen.
3. Bitte lassen Sie uns an positiven Erlebnissen aus der Arbeit in den Projekten teilhaben.
Es ist die dringende Hilfe für die Mütter und Kinder und der Dank, der zurück kommt, was die tägliche Arbeit, z.B. die oft mühsame Spendeneinwerbung, lohnenswert machen. So schrieb eine Mutter kürzlich:“Ich möchte Ihnen von ganzem Herzen danken, dass Sie die Stiftung und das Projekt ins Leben gerufen haben und dadurch uns Müttern und unseren Kindern die Möglichkeit geben, nach schwerer Erkrankung und Therapie gemeinsam gesund zu werden und neue Kraft zu tanken.“ Besonders wenn ich die Mütter am Ende Ihrer Kur wiedertreffe, sehe ich, dass sie viel entspannter, voller Kraft und Lebensfreude und die Kinder einfach wieder Kinder sind.
4. Sind noch weitere Projekte in Planung?
Ja, denn es gibt einfach so viele junge betroffene Familien, denen wir noch helfen möchten. Projekte sind in Planung, allerdings kann ich noch nichts Genaueres dazu sagen.
5. Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Stiftung?
Mein Wunsch ist es, unsere bestehenden Angebote langfristig finanziell zu sichern, was nur durch Spendengelder zu schaffen ist. Darüber hinaus möchten wir weitere, ganzheitliche Behandlungskonzepte für krebskranke Familien entwickeln und anbieten, z.B. für Mütter die wiederholt an Krebs erkrankt sind. Dafür müssen wir wachsen und brauchen weiterhin viele Förderer, die uns in unsere Arbeit unterstützen.
Mit dem Teddy-Vater und dem Solidarpakt der Friseure für Krebs-und Alopeziepatienten hat die Rexrodt von Fircks-Stiftung einen dauerhaften Förderer ihrer Projekte gefunden.
Interview mit Gerhard Ofer (2. Vorsitzender SPFfK, Zweithaarproduzent/Inhaber Haar Vital GmbH), dem Initiator der Teddyaktion
Herr Ofer, wie kamen Sie auf die Idee mit dem Teddy?
Im Juli 2009 hatten wir seitens Haar Vital das erste Mal Kontakt mit der Rexrodt von Fircks Stiftung, damals ersteigerten wir die gespendeten Haare der vom BVZ (Bundesverband der Zweithaarspezialisten) initiierten Rapunzel-Aktion. So war es möglich die Stiftung mit 3000 Euro zu unterstützen. In unseren eigenen Studios haben wir jeden Tag mit Krebspatienten zu tun, ebenso unsere Zweithaarkollegen. Der Anteil der krebsbetroffenen Mütter mit kleinen Kindern wächst ständig. Diese kleinen Kinderseelen haben schon sehr früh eine große Last auszuhalten. Durch die Hilfsprojekte der Rexrodt von Fircks Stiftung für Mütter und Kinder können wir es schaffen, diese Last wieder kleiner werden zu lassen – sowohl für die Kinder als auch für die Mütter. Deswegen lag es nahe einen kuschligen Freund zu entwickeln, der die Stiftung dauerhaft unterstützt und gleichzeitig betroffenen Kindern eine Freude bereitet.
Wo kann man den Teddy erwerben?
Als aller erstes möchten wir unsern Mitgliedern des Solidarpakts der Friseure für Krebs-und Alopeziepatienten unseren Dank aussprechen. Auf der letzten Tagung stellten wir das Teddy-Projekt vor und unsere Spezialisten des SPFfKs sprachen sich sofort für eine Unterstützung aus. In sämtlichen Kompetenz-Zentren des SPFfKs sind die Teddys ab sofort erhältlich. Ebenso wird der Teddy auch sämtliche Veranstaltungen der Kompetenz-Zentren und der Rexrodt von Fircks Stiftung begleiten. Es ist vorgesehen, das Teddyprojekt in Deutschland dauerhaft zu etablieren und deshalb hoffen wir auch auf die Unterstützung von Brustzentren und anderen medizinischen Institutionen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.rvfs.de
Lina und Teddys: Lina, 9 Jahre freut sich über die Teddys. Ihre Oma starb an Brustkrebs, mochte Bären besonders gern, deshalb spendet Lina 10 Euro von Ihrem Taschengeld für einen Teddy.



